Über Arne Marenda

Foto- und Mediendesign, Portraitstudio in Nürnberg/zbau. Fotografische Schwerpunkte: Events, Portraits, Urbanes Leben, Landschaften

Bornholm

Unser diesjähriger Urlaub führte uns diesmal nach Norden, auf die dänische Insel Bornholm. Eine Zwischenübernachtung auf Rügen machte die lange Anreise erträglicher, zumal noch eine dreistündige Fährfahrt bevorstand. Unser Ferienhaus befand sind an der Südküste in einer FeWo-Siedlung, keine 500m vom Strand entfernt.

Nur wenige Kilometer in einem kleinen Waldgebiet, befinden sich Reste aus der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um nicht fertiggestellte Kanonenstellungen der Wehrmacht. Insgesamt sollte vier dieser riesigen Stellungen entstehen. Aufgrund der militärischen Lage 1941 verzichtete die Wehrmacht auf eine Fertigstellung der Anlagen. In direkter Nähe kann man das ‚Cold War Museum‘ besuchen, dass die Rolle der Insel im Kalten Krieg beleuchtet. In den 1980er wurde markante Funkturm errichtet, der zum Abhören der Ostblockstaaten diente. Leider waren viele der Infotafeln nur in dänischer Sprache verfasst, aber durch die reichhaltige Bebilderung erschließen sich die meisten Infos dennoch.

Der Strand von Dueodde ist sicherlich eines der Highlights der Insel. Der Sand ist extrem fein, das Wasser – zumindest meistens – sauber und klar. Im Juni war wir so gut wie alleine an den Kilometerlangen Stränden der Südküste, ideal für lange Spaziergänge.

Die West-, und Nordküste der Insel ist wesentlich rauher und felsiger. Dort gibt einige sehenswerte Felsformationen, wie z.b. die ‚Räuberburg‘.

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist sicherlich die mittelalterliche Burgruine ‚Hammershuis‘ an der Nordspitze der Insel. Dort kann man einen tollen Sonnenuntergang erleben und ein Infozentrum besuchen. Sie ist die grösste Burgruine Nordeuropas und stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert.

Ringebakkerne ist ein grosses und wunderschönes Naturgebiet in der Nähe von Vang an der Nordwestküste Bornholms. Dort befinden sich auch mehrere Steinbrüche und Seen, sowie eine aus Stahl verkleidete Brücke. Etwas weiter südlich befindet sich die ‚Kultippen‘, ein ehemaliges Kohle-, und Tonabbaugebiet, dass heute fast an eine Mondlandschaft erinnert.

Hier noch einige Eindrücke vom Rest der Insel 🙂